WPK_Rundschau_124_2026 - Magazin - Seite 9
Eine spannende Reise in die Welt des Denkens:
Philosophische Vorträge
E
inmal im Monat reist Dr. Phil. Florian Gernot
Stickler aus Würzburg an, um im Wohnpark einen
philosophischen Vortrag zu halten – ein besonderes
Angebot, das mittlerweile fester und beliebter
Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders ist. Die
Vorträge sind immer gut besucht und die Bewohner
und Bewohnerinnen begeistert von dem schier unerschöp昀氀ichen Wissen, das Herr Stickler mitbringt.
Vor gut drei Jahren fragte unser ehemaliger Leiter
der sozial-kulturellen Abteilung, Herr Feric, Herrn
Stickler erstmals an – und dieser freute sich sehr
über den überraschenden Anruf: „Geisteswissenschaft, Philosophie im Besonderen, ist mein Beruf“,
erzählt der Philosoph. „Und wenn man sich dafür
interessiert, so ist das für mich immer wieder ein
Geschenk. So emp昀椀nde ich auch meine Vorträge
in Kranichstein: Es ist ein Geschenk, das Gefühl zu
bekommen, man wird erwartet. Es ist ein Geschenk,
wenn man sich für meine Vorträge interessiert – es
gibt nichts Schöneres im Beruf.“
Herr Stickler hat eine eigene philosophische Praxis
in Würzburg, und bietet Einzelgespräche, Beratungen, Seminare und Vorträge an. Zudem hält er als
Lehrbeauftragter an der Hochschule in Würzburg
Vorlesungen. Seine Vortragsthemen reichen von
der Philosophiegeschichte und philosophischen
Disziplinen sowie ethischen Fragestellungen bis zu
kunsthistorischen Vorträgen und den griechischen
und römischen Religionen.
Mittwochmorgens hält Herr Stickler meist noch einen Vortrag in Würzburg, bevor er sich auf den Weg
nach Kranichstein macht. Die Themen im Wohnpark
kommen alle aus dem Bereich der Geisteswissenschaften und Herr Stickler schätzt es, dass es immer
wieder zu Gesprächen mit den Zuhörenden kommt,
aus denen heraus auch Anregungen zu neuen
Vorträgen entstehen. „Die Atmosphäre, die Freundlichkeit, und auch die Herzlichkeit, sind etwas ganz
Wunderbares“, so Herr Stickler über sein Angebot in
unserem Haus. „Ich komme gerne nach Kranichstein
und hoffe, dies noch lange tun zu dürfen!“
Anke Helène
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