WPK_Rundschau_124_2026 - Flipbook - Page 22
WOHNPARK KRANICHSTEIN
Frida Kahlo
Das bewegte Leben der mexikanischen Malerin
F
rida Kahlo (1907–1954) war eine mexikanische
Malerin, die heute als eine der bedeutendsten
Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und als Ikone
des Feminismus gilt. Ihr Leben war geprägt von
schweren gesundheitlichen Schicksalsschlägen,
einer komplizierten, leidenschaftlichen Ehe und
einem tiefen Engagement für die mexikanische
Identität.
Die schweren Verletzungen an Wirbelsäule und
Becken zwangen sie zu zahlreichen Operationen
und lebenslangen Schmerzen. Entgegen der Prognose ihrer Ärzte lernte Kahlo wieder gehen, ihr Medizinstudium konnte sie jedoch nicht mehr fortsetzen.
Während ihrer langen Genesungsphasen im Bett begann sie zu malen, wobei sie mithilfe eines Spiegels
über ihrem Bett vor allem Selbstporträts schuf. Von
den 144 bekannten Bildern sind 55 Selbstporträts.
Foto: Guillermo Kahlo, 1919 (gemeinfrei)
1929 heiratete Frida Kahlo den berühmten Wandmaler Diego Rivera. Ihre Ehe war von gegenseitiger
künstlerischer Inspiration, aber auch von Auseinandersetzungen geprägt. In ihren Bildern verarbeitete
sie ihre physischen und psychischen Schmerzen.
Frida Kahlo im Alter von 12 Jahren, 1919
1925 überlebte sie einen schweren Busunfall, bei
dem eine Eisenstange ihren Körper durchbohrte.
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Foto: Guillermo Kahlo, 1932 (gemeinfrei)
Frida Kahlo erkrankte mit sechs Jahren an Kinderlähmung, was bleibende Schäden an ihrem rechten
Bein hinterließ. Ab 1922 besuchte Frida Kahlo die
renommierte Escuela Nacional Preparatoria in
Mexiko-Stadt, um sich auf ein Medizinstudium
vorzubereiten.
Frida Kahlo, porträtiert von ihrem Vater Guillermo Kahlo, 1932